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NEUES beim IAWM
- Seit 01. September hat sich das Team des IAWM um die neue Lehrlingssekretärin Vanessa SCHMITZ erweitert.
Sie wurde am 20. Januar 1985 in St.Vith geboren, machte dort ihr Abitur am Maria-Goretti-Institut und anschließend ihren Hochschulabschluss als Sozialassistentin an der ESAS in Lüttich.
Ihr Studienabschluss, ihr Engagement in den örtlichen Jugendgruppen und das Bestehen mit Bestnote der Rekrutierungsprüfung des IAWM sind wichtige Attribute, die sie für ihre neue Aufgabe als hauptamtliche Lehrlingssekretärin im Süden der DG qualifizieren. Nicht zuletzt kommt sie auch selbst aus der Eifel.
Frau SCHMITZ wird zunächst die Begleitung der Lehrlinge und die Unterstützung und Beaufsichtigung der Ausbildungsbetriebe im Raum Bütgenbach und Büllingen (sog. Bereich Mitte) von ihrem Vorgänger dem lange Jahre nebenberuflich als Lehrlingssekretär tätigen Jean-Marie BONHOMME übernehmen. Ab Anfang 2007 wird sie zudem schrittweise auch die Aufgaben von Herrn Karlheinz JOUCKEN im Raum St.Vith übernehmen.
Bis Jahresende wird die neue Lehrlingssekretärin jeden Mittwoch im ZAWM St.Vith anwesend sein und ansonsten im IAWM in Eupen. Ab Anfang 2007 wird sie ihren Standort am bis dahin um einen Anbau erweiterten ZAWM St.Vith, Luxemburger Straße, beziehen.
Frau Vanessa SCHMITZ ist erreichbar unter GSM 0473 79 45 88 oder vanessa.schmitz@iawm.be sowie über das IAWM.
- Kfz-Ausbildung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft
PDF-Datei ( 27 Seiten - 4 Mb)
- Jean-Marie Bonhomme zählt zum Urgestein der mittelständischen Ausbildung

Nach dreißig Jahren Einsatz für die mittelständische Ausbildung verabschiedet sich der Büllinger Jean-Marie Bonhomme jetzt von „seinen“ Ausbildungsbetrieben und Schützlingen.
Sechzehn Jahre war er als freiberuflicher Lehrlingssekretär in den Gemeinden Bütgenbach und Büllingen tätig und zuvor nahezu 15 Jahre als Lehrer der Allgemeinkundekurse in der Lehrlingsausbildung.
Für die kleinen und mittelständischen Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe in der Eifel war er der vertraute, teils kritische und doch immer gesellige Ansprechpartner in Sachen Lehre. Er konnte so manches neue Unternehmen für die Ausbildung junger Menschen gewinnen und vielen Betriebsleitern und Ausbildern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wenn es um die verwaltungstechnische Abwicklung von Lehrverträgen aber auch um so manche Schwierigkeit während der Ausbildung ging, läutete sein Telefon. Eltern und Jugendliche erhielten bei Jean-Marie Bonhomme Auskunft über alle Fragen der Lehre und in den Fällen, wo es mal zu Unstimmigkeiten zwischen Jugendlichem und Meister kam, war sein ganzes Talent als Schlichter gefragt. „Durch viele Gespräche mit den Eltern und Lehrlingen, mit den Betriebsleitern oder Ausbildern und dank der Unterstützung beider Zentren für Aus- und Weiterbildung des Mittelstandes und der Instituts (IAWM), durfte ich mehr als 500 Lehrlinge bis zum erfolgreichen Berufsabschluss begleiten,“ so Bonhomme stolz. Er blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf sein Karriereende als Lehrlingssekretär im sog. „Bereich Mitte“ der DG: Zum einen lässt es seine hauptberufliche Tätigkeit als Verwalter am Königlichen Athenäum Eupen leider nicht mehr zeitlich zu, das Amt des Lehrlingssekretärs mit vollem Engagement auszufüllen und er ist froh, nun mehr Abende mit Frau und Hobbys verbringen zu können. Zum anderen wird er wohl die vielen Anekdoten vermissen, die ihm in seiner Tätigkeit als Lehrlingssekretär in der Eifel widerfahren sind und die ihm auch mal als Grundlage für seine über Büllingen hinaus bekannten Büttenreden dienten.
Vorübergehend und bis zur Einstellung eines neuen hauptberuflichen Lehrlingssekretärs für die Eifelgemeinden, wird das IAWM Loten 3a in Eupen die Lehrverträge in Bütgenbach und Büllingen erstellen. Ansprechpartner ist Herr Harry Rischar (Tel. 087/740294, Fax. 087/556507, E-mail paedagogik@iawm.be , GSM 0473/274306).
- 8. Juni 2006
Kfz-Ausbildung „ohne Grenzen“ in der Euregio Maas-Rhein
(PDF-Datei - 2 Seiten - 65 Kb)
Lehrlinge in der Euregio Maas-Rhein haben nun zum ersten Mal die Möglichkeit, mit nur einer einzigen Gesellenprüfung parallel das niederländische, das deutsche und auch das belgische Abschlusszertifikat zum Kfz-Gesellen zu erhalten.
Ab kommenden September können Lehrlinge mit der Ausbildung zur
„KFZ-Tridiplomierung“ starten.
Mit dabei sind die Handwerkskammer Aachen, das Arcus College Heerlen und das INOVAM von niederländischer Seite, sowie das in Eupen angesiedelte Institut für Aus- und Weiterbildung im Mittelstand und in kleinen und mittleren Unternehmen (IAWM). Alle drei Partner sind Vertragsunterzeichner zur „Tridiplomierung im Kfz-Handwerk der Euregio Maas-Rhein“.

Vize-Ministerpräsident Bernd Gentges, der die Partnerinstitutionen hierzu im Regierungsgebäude der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens willkommen hieß, unterstrich die Bedeutung einer so konkreten Form grenzüberschreitender Zusammenarbeit in der Berufsausbildung, die für die kleinste der belgischen Gemeinschaften ein Muss, für die anderen Partner der Euregio Maas-Rhein eine Bereicherung und für andere europäische Grenzregionen ein vorbildliches Beispiel sei.
Außerdem: „Solche Ausbildungswege sind unverzichtbar, wenn wir im internationalen Geschehen wettbewerbsfähig bleiben möchten. Wir brauchen qualifizierte Fachkräfte, die zusätzlich auch Sprachkompetenzen mitbringen. Diese neue Kfz-Ausbildung mit integrierter Euregio-Kompetenz ist ein Stück gelebtes Europa“, so Gentges.
Denn neben den Kfz-Kenntnissen, die den Anforderungen aller drei Länder entsprechen müssen, ist der Erwerb des „Euregio-Kompetenzzertifikates“ für die Lehrlinge Pflicht. So stehen bei der Abschlussprüfung allgemeine wirtschaftliche und soziale Themen, sowie sprachliche und interkulturelle Kenntnisse aus allen drei Ländern auf dem Plan.
Im Mittelpunkt der Ausbildung bleibt jedoch das Kfz-Handwerk: Vier Jahre lang wurden Ausbildungsinhalte und methoden, Prüfungsverfahren und -anforderungen in allen drei Ländern analysiert. Dabei zeigte sich, dass die vermittelten Kenntnisse, Kompetenzen und Fertigkeiten in Theorie und Praxis in den drei Ländern durchaus vergleichbar sind.
Das deckt sich mit den Anforderungen des Marktes. Luc De Moor, Generaldirektor des nationalen Fonds für den Automobilsektor, EDUCAM: „Autoproduktionen laufen international gleich ob in Deutschland, Belgien oder in den Niederlangen: Zum Beispiel müssen sich Herstellung, Wartung und Reparatur eines Autos nach den zentralen Firmenvorgaben richten. Egal wo sich das Werk oder die Werkstatt befinden“. Denn wer mit der Internationalisierung und dem rasanten technologischen Fortschritt mithalten wolle, der komme um eine breit gefächerte und intensive Ausbildung nicht herum. „Das Abkommen ist ein echter Gewinn und ein gutes Zeichen für die Auszubildenden, die Automobilindustrie und letzten Endes für den Kunden“, so De Moor. Weniger Bürokratie, flexible Arbeitskräfte, Service etc. das Abkommen legt die Weichen für eine vereinfachte wirtschaftliche Kooperation in der Region.

Eine Reihe von Verwaltungshürden wurden in Kauf genommen und letzten Endes überwunden: Hier galt es eine Reihe jeweils nationaler ausbildungs- und prüfungsrechtlicher Fragen zu klären. Obwohl die Ausbildungsinhalte weitestgehend identisch sind, bestehen in den drei beteiligten Ländern verschiedene Ausbildungsstrukturen und methoden: In Deutschland und Belgien (Deutschsprachige Gemeinschaft) wird dual ausgebildet, in den Niederlanden dagegen vermehrt schulisch mit Praktikumsphasen. Dort ist eine erste Zwischenprüfung Voraussetzung für den Endabschluss. Prüflinge in Belgien müssen in der Gesellenprüfung mindestens 60% der Anforderungen erfüllen, in Deutschland sind mindestens 50% erforderlich. Außerdem galt es, die Zulassungsvoraussetzungen für diese Tridiplomierung und die Zusammensetzung der Prüfungsausschüsse nach den jeweiligen nationalen Vorschriften zu definieren.
Letztendlich konnte man sich auf trinational besetzte Prüfungsausschüsse einigen, die den jeweiligen einzelstaatlichen Vorschriften entsprechen. Dabei legen die Lehrlinge ihre Gesellenprüfung in ihrem jeweiligen Heimatland ab lediglich die Jury pendelt zwischen den Prüfungsorten.
Weitere Auskünfte erteilt:
Simonne Doepgen
Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Kabinett Minister Bernd Gentges
Klötzerbahn 32, B 4700 Eupen
Fon: 087-596 466 Mobil: 0476-29 56 46 - Mail: simonne.doepgen@dgov.be
- TÄTIGKEITSBERICHT DES IAWM
Das IAWM erstellt jährliche einen ausführlichen Tätigkeitsbericht, der alle Aktivitäten des Instituts im Jahre 2004, alle Neuerungen und alle Herausforderungen sowie die Beschlüsse des Verwaltungsrates umfaßt. Diesen Bericht finden Sie hier als DOWNLOAD (MS Word-Datei - 10 Mb).
- MEMORANDUM 2004
Im Jahre 2004 hat das IAWM mit allen Akteuren der mittelständischen Ausbildung ein MEMORANDUM verfasst, das sich mit den Zukunftsperspektiven beruflicher Aus- und Weiterbildung eingehend befasst.
Dieses Dokument nennt klare Handlungsempfehlungen für die Berufsbildungskräfte selbst wie auch für die politischen Entscheidungsträger um die Lehrlings- und Meisterausbildung und Weiterbildung im Handwerk und Mittelstand fit zu machen für die nächsten zehn Jahre. Zahlreiche Reformschritte des MEMORANDUMS wurden im Programm der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft berücksichtigt.
Das MEMORANDUM ist hier als Download verfügbar und kann im IAWM in Buchform kostenlos angefordert werden.

Memoradum des IAWM" (PDF-Datei - 380 Kb).
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