Schnelle Antworten auf die häufigsten Fragen

Zukunft.Chancen.Duale Ausbildung.

FAQ

Arbeitskleidung

Auszubildenden wird für bestimmte Berufe Arbeitskleidung zur Verfügung gestellt. Diese ist respektvoll zu behandeln und bleibt Eigentum des Ausbildungsbetriebs. Endet der Ausbildungsvertrag, ist man verpflichtet, die Arbeitskleidung dem Betriebsleiter auszuhändigen.

Einstellungsuntersuchung

Auszubildende nehmen in ihrer Probezeit einen Termin zur Einstellungsuntersuchung beim Gesundheitsdienst ihres Ausbildungsbetriebes wahr.

Eintragung beim Arbeitsamt

Auszubildende, die 18 Jahre oder älter sind, sollten sich beim Arbeitsamt als arbeitssuchend eintragen lassen, um die Ausbildungszeit mit der Eintragungszeit gleichzustellen. Daraus ergeben sich Vorteile für den Auszubildenden und für den künftigen Arbeitgeber.

Mehr Infos gibt es auf www.adg.be .

Eintragung bei der Krankenkasse

Auszubildende bleiben bis zum 31. Dezember des Jahres, in dem sie 18 Jahre alt werden, Personen zulasten der Eltern. Ab dem 1. Januar des Jahres, in dem Auszubildende 19 Jahre alt werden, müssen sie sich selbst als Hauptversicherter anmelden. Genaue Informationen erhält man bei den Krankenkassen.

Fahrten zum Betrieb

Ob Auszubildende eine Entschädigung für die tägliche Fahrt zum Betrieb erhalten, hängt davon ab, was in den „betrieblichen“ oder „sektoriellen“ Kollektivabkommen für Auszubildende vorgesehen ist. Der Arbeitgeber bzw. das zuständige Lohnsekretariat ist dafür verantwortlich, zu wissen, ob Auszubildende eine Fahrtkostenentschädigung erhalten und wie hoch diese ist.

Fahrten zum Unterricht

Ab einer Distanz von 25 km zwischen Wohn- bzw. Ausbildungsort und Bildungszentrum kann man die durch das IAWM organisierte Lehrlingsbeförderung nutzen. Auszubildende können die Fahrscheine für diese Busse zu 2,- Euro pro Fahrt an beiden ZAWM oder im IAWM kaufen. Kommt diese Lehrlingsbeförderung für einen Auszubildenden aus geografischen Gründen nicht infrage, sodass dieser gezwungen ist auf andere öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen, wird auf Vorlage der Bus- oder Bahnkarte der Fahrtpreis abzüglich eines Eigenanteils von 2,- Euro je Fahrt vom IAWM erstattet.

Wichtig:Die Distanz zwischen Wohn- bzw. Ausbildungsort und Bildungszentrum muss jedoch mindestens 25 km betragen. 

Auszubildende, die Kursen im französischsprachigen Landesteil folgen (z. B. in Verviers oder Lüttich), erhalten dort eine Fahrtkostenerstattung. Infos hierzu gibt es bei der jeweiligen Berufsschule.
Den aktuellen Busplan gibt es hier. Das Bestellformular Buskarten gibt es hier.

Fragen zur Ausbildung

Bei Fragen oder Problemen jeglicher Art sollten sich Auszubildende an das Lehrlingssekretariat wenden! Es ist wichtig, die Probleme direkt anzusprechen. Die Lehrlingssekretäre behandeln alle Anliegen vertraulich und haben immer ein offenes Ohr.

Kontrollgespräch

Einmal jährlich werden alle Auszubildenden zu einem Kontrollgespräch in das Lehrlingssekretariat eingeladen. Diese Einladung ist verpflichtend! Das Gespräch dient dazu, Fragen zu klären oder eventuelle Probleme anzusprechen.

Krankheit

Im Falle von Krankheit ist der Auszubildende verpflichtet, schnellstmöglich den Betriebsleiter zu informieren und innerhalb von 48 Stunden ein ärztliches Attest im Betrieb einzureichen. Sind Unterrichtstermine betroffen, so muss der Auszubildende ebenfalls die Berufsschule informieren und auch hier ein ärztliches Attest einreichen. Sollte man länger als zwei Wochen krank sein, so ist auch dein Lehrlingssekretär zu informieren.

Lehrlingsentschädigung

Der Betriebsleiter ist verpflichtet, die Lehrlingsentschädigung auf das Konto des Auszubildenden zu überweisen. Die Barauszahlung der Lehrlingsentschädigung ist unzulässig.

Die aktuellen Tarife findest du hier.

Startbonus

Der Startbonus ist eine Ausbildungsprämie für Jugendliche, die noch während ihrer Schulpflicht einen Lehrvertrag abschließen. Die Dauer des Vertrages muss mindestens vier Monate betragen. Für jedes bestandene Ausbildungsjahr erhalten die Jugendlichen, deren Wohnsitz sich in der DG befindet, eine Prämie:

1. Lehrjahr: 500,- Euro
2. Lehrjahr: 500,- Euro
3. Lehrjahr: 750,- Euro

Das Antragsformular und weiterführende Infos gibt's hier.

Urlaub

Auszubildende haben Anrecht auf vier Wochen Urlaub pro Ziviljahr. Man unterscheidet bei der Berechnung des Jahresurlaubs zwischen Auszubildenden in einer dem Statut als Arbeiter oder in einer dem Statut als Angestellter zugeordneten Ausbildung. So werden z. B. Lehrlinge als Speditionskaufleute oder Mediengestalter während ihres Urlaubs durchgehend bezahlt, wohingegen Maurer- oder Schreinerlehrlinge ausschließlich für die geleisteten Arbeitstage bezahlt werden.

Der Urlaub in der dualen Ausbildung wird nicht pro Ausbildungsjahr, sondern pro Ziviljahr berechnet. Der bezahlte Urlaub steht im Verhältnis zu dem im Vorjahr geleisteten Arbeitszeitraum. Neben dem gesetzlich oder tariflich vorgesehenen Urlaub erhalten Auszubildende jedoch immer so viele unbezahlte Urlaubstage, dass sie pro Ziviljahr auf insgesamt vier Urlaubswochen kommen. Auszubildende unter 18 Jahre müssen in der Periode zwischen dem 1. Mai und dem 31. Oktober drei aufeinanderfolgende Wochen Urlaub nehmen. Auszubildende, die 18 Jahre oder älter sind, müssen in dieser Periode zumindest zwei aufeinanderfolgende Wochen Urlaub nehmen.

Versicherung gegen Arbeitsunfälle

Der Betriebsleiter ist verpflichtet, für jeden Auszubildenden eine Arbeitsunfallversicherung abzuschließen. Diese Versicherung deckt nicht nur die Risiken im Ausbildungsbetrieb und auf dem Arbeitsweg, sondern auch während des Unterrichts in der Berufsschule, bei überbetrieblichen Ausbildungen, im Verbundbetrieb sowie auf den Wegen (in beide Richtungen) von der Berufsschule zum Ausbildungsbetrieb oder zu deinem Wohnsitz ab.

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